Okt
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HUSTEN, SCHNUPFEN, HEISERKEIT…

Spätestens wenn sich die letzten Spätsommertage gen Ende neigen und das goldgelbe Herbstwetter allmählich in tristes, graues Schmuddelwetter übergeht, dann hat sie wieder viele von uns im Griff: die Erkältung – oder auch grippaler Infekt genannt – ist eine akute Infektion der oberen Atemwege, die häufig mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen, Husten und Heiserkeit einhergeht. Früher ging man davon aus, dass sie allein durch Kälte bedingt ist – heute weiß man, dass Kälte zwar eine Erkältung begünstigen kann, indem sie unsere Abwehrkräfte gegenüber Bakterien und Viren schwächt, als Erreger des grippalen Infekts hingegen wurden bis jetzt weit über 200 verschiedene Viren identifiziert.

Erkältung oder Grippe?

Während wir im Volksmund oft schon beim ersten Niesen von einer Grippe sprechen, unterscheidet sich diese doch erheblich von einer Erkältung. Während bei der Erkältung bereits nach wenigen Tagen eine Besserung der Symptome eintritt und diese meistens nach kurzer Zeit auskuriert ist, verläuft die durch das Influenza-Virus ausgelöste Grippe meist langwieriger und mit ausgeprägteren Symptomen sowie hohem Fieber über 39 °C.

Insbesondere für immungeschwächte Personen wie Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit chronischen Herz- und Atemerkrankungen oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus kann eine Grippe sogar tödlich verlaufen. Daher empfiehlt sich für diese sogenannten Risikopatienten eine Impfung gegen die saisonale Grippe, die jedes Jahr erneuert werden muss. Die Impfung wird i. d. R. von der Krankenkasse übernommen, ist sehr gut verträglich und sollte in den Monaten September bis November erfolgen. Geimpft wird u. A. in den Praxen von Allgemeinärzten, Internisten oder in Gesundheitsämtern. Sie schützt allerdings nicht vor einer Ansteckung mit der Erkältung.

Vorbeugung

Neben einem gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft, sowie Vermeidung von Stress im Alltag kann die Einnahme von Zink- (z. B. Unizink® 50) oder Vitamin C-Präparaten (z. B. Cetebe®) das Immunsystem stärken und somit einer Infektion vorbeugen. Da die Viren durch Kontakt- und Tröpfcheninfektionen übertragen werden, sollte zudem der engere Umgang mit bereits Erkrankten eingeschränkt und ein Mindestmaß an Hygiene eingehalten werden.

Therapie

Gegen eine einfache Erkältung hilft oft schon genügend Bettruhe, Trinken von mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag – vorzugsweise Mineralwasser oder warmer Tee und alte Hausmittel wie Hühnersuppe oder Inhalationen mit Kamillenblüten.

Für akute Symptome empfehlen sich geeignete Präparate aus der Apotheke. Gerne beraten wir Sie dahingehend näher. Sollten sich die Beschwerden nach 3 bis 4 Tagen nicht gebessert oder sogar verschlimmert haben, starke Schmerzen oder Fieber über 39 °C auftreten, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Geschrieben von admin. Veröffentlicht in Beratung Plus

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